Der Erhalt der biologischen Vielfalt ist eine Herausforderung für die Zukunft 

Das bioversum Kranichstein ergänzt den Auftrag der Stiftung Hessischer Jägerhof, das landgräfliche jagdliche Erbe zu erhalten und zu vermitteln, um den Aspekt der biologischen Sicht auf das kulturelle und naturhistorische Erbe und der Vermittlung ihrer lebenden Vielfalt.

Der Buchenwald ist Teil dieser Kulturlandschaft und ein Ökosystem von internationaler Bedeutung. Deutschland hat mit Hessen an der Spitze weltweit den größten Anteil an Buchenwäldern und deshalb eine besondere Verpflichtung, die darin vorkommenden Lebensgemeinschaften zu schützen. Die Biologische Vielfalt im Buchenwald ist Grundlage seines Fortbestehens, aus globaler Sicht ist die biologische Vielfalt die Existenzgrundlage allen Lebens.

Das bioversum Kranichstein  hat sich zur Aufgabe gemacht, der interessierten Öffentlichkeit die Bedeutung der Biologischen Vielfalt als Existenzgrundlage allen Lebens näher zu bringen. 

Dabei stellt es die biologische Vielfalt als untrennbaren Teil der kulturellen Entwicklung des Menschen am Beispiel Kranichsteins in den Mittelpunkt. 

 

Unsere Ziele 

Forschen-Erkennen – Erleben-Handeln

Die Vermittlung elementarer biologischer, ökologischer und kultureller Zusammenhänge ist unser Ziel.

Die Naturbildung, die originäre Begegnung mit der Natur, in Verbindung mit kulturellen Techniken und kulturhistorischen Praktiken stehen dabei im Mittelpunkt. Das Museum will Spaß und Freude an der Naturentdeckung wecken, die Reflexion über das Verhältnis von Mensch und Natur anregen, den Besucher über einen persönlichen Zugang  für das Thema sensibilisieren und dadurch zu eigenem Handeln anregen und eine zukunftsorientierte interdisziplinäre Auseinandersetzung mit dem Thema anbieten. Wir haben den Anspruch neueste biologische Forschungsergebnisse zum Thema biologische Vielfalt und biologische Invasionen zielgruppenorientiert zu vermitteln. 

 

Unsere Zielgruppen

Ein lebendiges Familienmuseum

Das Museum wird vorrangig Familien, Kinder, Jugendliche und Schulklassen ansprechen.

Es nimmt in der Wahl der didaktischen Mittel auf die besondere Wahrnehmungsform von Heranwachsenden Rücksicht und will die Interaktion zwischen Besucher und Exponat sowie das selbstentdeckende Lernen fördern und fordern. Als Bildungseinrichtung entwickelt es spezielle Angebote, je nach Sprache, Alter, Interesse, Wissensstand und Herkunft. Über gezielte Vermittlungsangebote wendet es sich aber auch an ein Fachpublikum, als Vermittler der Wissenschaft und als Fortbildungseinrichtung. 

 

Forum

Freizeit und Bildung

Biologische Forschung wird das Museum nicht betreiben. Es geht jedoch Kooperationen mit anderen Forschungsinstitutionen ein  und sieht sich als Sprachrohr in der Vermittlung von Wissenschaft. Die Themen beziehen sich primär auf die Biologische Vielfalt und Biologische Invasionen im europäischen Kontext. Mit Vorträgen, Filmreihen, Exkursionen und Sonderausstellungen soll ein öffentlichkeitswirksames wissenschaftliches Forum zur Auseinandersetzung über Artenschutz und Artenvielfalt etabliert werden. Umweltgruppen der Region bietet das Museum mit seiner Infrastruktur eine Plattform für deren pädagogische Arbeit.